Muttermal selber entfernen


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Es gibt viele Hausrezepte um ein Muttermal zu entfernen, meist wird eine leichte Säure oder Base hergestellt (z.B. durch Fruchtsäure oder Backpulver).

Einige Mixturen bleichen die Pigmentierung der Hautzelle mit der Zeit aus, andere sind aggressiver und bauen das gesamte Muttermal ab.

Hausrezepte haben den Vorteil, dass die Zutaten meist günstig und oft im Supermarkt erhältlich sind.

Normalerweise, kann man nach drei bis vier Wochen täglicher Anwendung eine Veränderung des Muttermals bemerken, wenn dies nicht der Fall sein sollte, kann man immer eine andere Methode ausprobieren.

Nicht alle Rezepte funktionieren bei jedem.

 

Um den Prozess zu beschleunigen, kann man das zu behandelnde Muttermal leicht mit dem Fingernagel oder einem Zahnstocher aufzurauen, um die Hornhaut (Epidermis) abzutragen.

Dies sollte sehr vorsichtig gemacht werden und nur wenn Hautkrebs ausgeschlossen ist.

Es geht darum die Hornhaut aus abgestorbenen Hautzellen abzutragen, sodass mehr Wirkstoffe in die lebenden Zellen gelangen.

Dies sollte nicht wehtun und auf keinen Fall bluten, einfach leicht aufrauen, wie bei einem Peeling.

Ebenfalls empfiehlt es sich, die umliegende Haut zum Schutz mit Vaseline einzureiben oder abzukleben. Dies verhindert, dass mehr Haut beansprucht wird als notwendig.

Alle diese Rezepte wirken unterschiedlich schnell bei verschiedenen Personen, manche wirken bei einem und bei jemand anderen nicht.

Es gibt bisher leider noch keine wissenschaftlichen Studien über Hausrezepte zum Muttermal entfernen. Als Richtlinie kann man sagen, wenn nach drei bis vier Wochen keine Veränderung auftritt, es Zeit ist eine andere Methode auszuprobieren.

 

Knoblauch

Eine Knoblauchzehe schälen und gut zerstampfen, bis man eine gleichförmige Masse hat.

Alternativ kann man eine Knoblauchpresse benutzen.

Die umliegende Haut zum Schutz abkleben oder mit Vaseline einreiben.

Die Paste mit einem Pflaster oder einem Verband auf direkt auf das Muttermal auftragen.

Die Paste mindestens 4-5 Stunden einwirken lassen, am besten über Nacht.

Wiederhole dies täglich, bis das Muttermal verschorft.

Wenn das Muttermal verschorft dann hat der Heilungsprozess angefangen und keine weitere Anwendung ist notwendig.

Den Schorf nicht abkratzen. Wenn er von alleine abfällt, sollte das Muttermal stark reduziert oder ganz weg sein.

Falls dies nicht der Fall ist empfiehlt es sich eine andere Methode zu wählen.

Apfelessig

Apfelessig wird als Hausmittel nicht nur gegen Muttermale eingesetzt, sondern auch gegen Warzen, Hautauswüchse, Akne und Schuppenflechte.

Apfelessig ist ein sehr verbreitetes Hausmittel aber bis auf die antibakterielle Wirkung ist bis heute keine der anderen genannten Wirkungen durch wissenschaftliche Studien belegt.

Die an das Muttermal angrenzende Haut zum Schutz mit Vaseline einreiben.

Einen Wattebausch in den Apfelessig tunken und dann auf das Muttermal oder den Leberfleck auftragen und mit einem Pflaster oder einer Bandage befestigen.

Mindestens ein paar Stunden einwirken lassen, am besten über Nacht.

Das Muttermal sollte innerhalb einer Woche anfangen auszutrocknen und innerhalb von einem Monat sichtbar zurückgegangen sein.

Bis es ganz verschwindet, hängt von der Größe des Muttermals und der Regenerationsfähigkeit der Haut ab.

 

 

Rizinusöl gegen Muttermale

Rizinusöl gegen Muttermale

Rizinusöl (Kastoröl) und Backpulver

Rizinusöl wird als Hausrezept äußerlich angewendet für Narben, Hämorriden, Schuppen, Warzen, Hautauswüchse, Muttermale und Altersflecken.

Die umliegende Haut mit Vaseline einzureiben, um den Wirkungsbereich auf den Pigmentfleck zu beschränken.

Vermische ein paar Tropfen Rizinusöl mit Backpulver, bis es eine gleichförmige Paste ergibt; genug um das gesamte Muttermal abzudecken.

Nach dem Auftragen, mit einem Pflaster oder einer Bandage schützen und mindestens drei bis vier Stunden einwirken lassen, am besten über Nacht.

Die Haut sollte schon am nächsten Tag sichtbar darauf reagiert haben und nach ein paar Wochen sollte der Pigmentfleck deutlich zurückgegangen sein.

Der genaue Zeitrahmen variiert individuell.